So funktioniert die Solarenergie

Die Solarenergie ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Besonders bei Hausbesitzern sind die einfach zu installierenden Anlagen sehr beliebt. Durch ihre Nutzung lässt sich der Stromverbrauch deutlich senken und bringt deshalb beträchtliche, finanzielle Einsparungen für die Nutzer mit sich. Viele Personen sind jedoch nicht mit der Funktionsweise der Solarenergie vertraut. Hier wird nun erklärt, wie genau die Solarenergie funktioniert.

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Strom um

Viele Personen haben bereits darüber nachgedacht eine Solaranlage auf dem Dach ihres Hauses zu installieren. Diese Solaranlagen bestehen aus einzelnen Solarzellen, von denen jede einzelne etwa die Größe einer Handfläche hat. Da eine Solarzelle jedoch keine ausreichende Menge an elektrischem Strom produziert, müssen immer mehrere dieser Zellen in einem Modul zusammengefasst werden. Diese Solarmodule bestehen je nach Energiebedarf der Haushalte aus etwa 60-150 Solarzellen. Das Modul muss so auf dem Dach ausgerichtet werden, dass ein Großteil des Sonnenlichts eingefangen und in den Solarzellen gespeichert werden kann. Generell ist die Nutzung von Solarenergie im Süden von Deutschland weiter verbreitet, da es dort mehr Sonnenstunden im Jahr gibt, als im Norden von Deutschland.

Wie funktioniert die Solaranlage?

Durch die eintreffenden Sonnenstrahlen erzeugen die Solarzellen in einem internen Vorgang Gleichstrom. Der erzeugte Strom fließt weiter zum sogenannten Wechselrichter. Der Wechselrichter wandelt den in den Solarzellen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um, damit dieser anschließend auch ohne Probleme ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Auf dem Weg in dieses Netz passiert der Wechselstrom einen an der Solaranlage installierten Zähler. Dieser gibt genaue Auskunft darüber, wie viel Strom genau mit der einzelnen Solaranlage produziert wird. Dabei wird immer genau abgerechnet, ob die Solaranlage genügend Strom produziert, um die notwendige Energie für den jeweiligen Haushalt zu decken. An Tagen mit vielen Sonnenstunden wird meist ein Überschuss produziert, der anschließend in das öffentliche Stromnetz abgegeben wird. Bei schlechtem Wetter hingegen wird die fehlende Energie für den Haushalt aus dem öffentlichen Netz gespeist. An jedem Monatsende erfolgt dann eine Abrechnung für den Hausbesitzer. Wurde mehr Energie produziert als notwendig, bekommt dieser eine Rückerstattung.

Wie man sieht, kann Solarenergie durchaus eine lohnende Sache sein. Wer seine Energiekosten also senken möchte, sollte eine Solaranlage installieren.